Autor: Admin

Ähre und Wurzel – am Funktionieren der Ökosysteme hängt der Ertrag

Wann & Wo

23. November 2022 | 18.00-20.00 Uhr
Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen
Leonhardstr. 18-20, 52064 Aachen

50.7673,6.0845

Der Krieg in der Ukraine führt bereits heute zu weltweit immer mehr Hungernden.  Sowohl Russland, als auch die Ukraine sind bedeutende Exporteure von Getreide.  Russland gehört zudem zu den größten Produzenten von Energie und Düngemitteln.  Unsere Nahrungsmittel werden mit viel Energie produziert und die Weltmarktpreise  sind seit Kriegsbeginn schlagartig gestiegen, was schon heute, fatale Folgen hat. Wie lässt sich die wachsende Weltbevölkerung in Zukunft ernähren?

Referentin: Nicole Podlinski,
Bundesvorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung (KLB)

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich:
https://bak-ac.de/veranstaltungen/uebersicht/a-event/Aehre-und-Wurzel-am-Funktionieren-der-Oekosysteme-haengt-der-Ertrag/?

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Die RWTH ist Fairtrade University

Auszeichnung dokumentiert Engagement für fairen Handel

Die RWTH Aachen ist jetzt für zwei Jahre „Fairtrade University“, Studierende und Beschäftigte regten die Bewerbung an. In einem knapp zweijährigen Prozess wurde das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Hochschule anhand von fünf Kriterien überprüft. Der Titel wird befristet vergeben, zur Erneuerung muss die weitere Erfüllung der Kri-terien nachgewiesen werden. Mit der Titelvergabe wird das Engagement der Hoch-schule sichtbar, sie trägt zur nachhaltigen Entwicklung bei und übernimmt Verantwor-tung für die Auswirkungen des eigenen Konsums in internationalen Anbaugebieten. So wird beispielsweise bei der Bewirtung von Gästen Wert auf fair gehandelte Pro-dukte gelegt.

Die Urkunde wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitstage und der GreenTech Expo, die noch bis zum 24. Juni 2022 am Templergraben läuft, von Dieter Overath, ge-schäftsführender Vorstand von Fairtrade Deutschland, an Professor Niklas von der Aßen, Rektoratsbeauftragter für Nachhaltigkeit der RWTH, übergeben. Die RWTH arbeitet beim Thema „Fairtrade“ intensiv mit dem Studierendenwerk und der Stadt Aachen zusammen, die durch den stellvertretenden Leiter der gastronomischen Ab-teilung des Studierendenwerks Aachen, Peter Schröder, und Bürgermeisterin Hilde Scheidt vertreten waren. Frederik Roßbach vertrat als Studentisches Mitglied die Fairtrade-Gruppe der RWTH.

Weitere Informationen unter: https://www.rwth-aachen.de/go/id/sawiz/

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FairTrade geht durch
den Magen

Wann & Wo

22. November 2022 | 18.00-21.45 Uhr
Katholisches Forum für Erwachsenenund
Familienbildung Aachen-Stadt,
Bendelstraße 28-32, 52062 Aachen

50.7729,6.0779

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bündnis FairHandeln, der terre des hommes Gruppe Aachen und der Bischöflichen Akademie Aachen statt und wird unterstützt durch das Katholisches Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Aachen-Stadt und Aachen-Land.

Die Art wie wir uns ernähren und nach welchen Kriterien wir Nahrungsmittel einkaufen hat eine große Auswirkung für die Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten.

Nachhaltige und faire Produktion von Lebensmittel ist ein starker Hebel für die Bewältigung der Klimakrise und die soziale Gerechtigkeit weltweit. An dem Abend erhalten Sie Informationen zum fairen Handel, werden ein thailändisches veganes Rezept unter fachlicher Anleitung ausprobieren und verkosten.

Leitung: Martin Stankewitz-Sybertz (bak)

Referentinnen:
Paulina Reinhardt, Ernährungsberaterin
Ute Wendt, terre des hommes Gruppe Aachen
Anita Kim-Klückmann, terre des hommes Gruppe Aachen

Kosten: 20,00 € / 18 €* Tagungsbeitrag 
*Die Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende und Auszubildende, sowie Empfänger:innen von Grundsicherung und Arbeitssuchende. Bitte legen Sie einen Nachweis zu Beginn der Veranstaltung vor.

Kontakt/Anmeldung: Marion Bautz | 0241/47996-24
marion.bautz@bistum-aachen.de 

Anmeldefrist: 18.11.2022

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Menschenrechte vor Profit!?

Wann & Wo

8. November 2022 | 18.30-20.00 Uhr
Gemeindehaus, Annastraße 35, Aachen

50.7732,6.0811

Kooperationspartner: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, Bündnis FAIRhandeln in Aachen.

Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, moderne Formen der Sklaverei im italienischen Orangenanbau, Vertreibung von Menschen für den Palmölanbau. Menschenrechtsverstöße sind keine Seltenheit in weltweiten Wertschöpfungsketten. Das gilt auch für die Lieferketten der Lebensmittel, die täglich auf unseren Tellern landen. Mit dem 2021 vom Bundestag verabschiedeten Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz werden große Unternehmen in Deutschland zur Achtung der Menschenrechte im Auslandsgeschäft verpflichtet. Was sieht das Gesetz vor? Wie steht es um seine Umsetzung? Wie bewertet die Zivilgesellschaft seine Durchsetzungsstärke? Und welche Entwicklungen zu verbindlichen Regeln für Unternehmensverantworten zeichnen sich auch internationaler Ebene ab?

Referentin: Eva-Maria Reinwald
Fachpromotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechtebeim SÜDWIND-Institut in Bonn

Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

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Faire und nachhaltige KITA

Wann & Wo

25. Oktober 2022 | 16.30-20.00 Uhr
Bischöfliche Akademie Aachen,
Leonhardstr. 18-20, 52064 Aachen

50.7674,6.0845

In Kooperation mit dem Bündnis FairHandeln, dem Eine Welt Forum Aachen dem Ernährungsrat Aachen und der Bischöflichen Akademie Aachen.

Die Gemeinschaftsverpflegung in KITA, Schule und anderen Einrichtungen ist oft ein Spagat zwischen verschiedenen Zielen und den gegebenen Rahmenbedingungen.

Bei einer Umstellung auf einen nachhaltige und faire Verpflegung sind verschiedenste Aspekte zu berücksichtigen. Vom Verpflegungskonzept, der Beteiligung von „Kund*innen“, Eltern und Mitarbeiter*innen, der Qualitätssicherung, der Umstellung des Einkaufs, die Ausstattung in der Einrichtung, die Integration in das Gesamtkonzept der Einrichtung, … und wichtig ist ein systematischer Veränderungsprozess, der die Veränderungen langfristig strukturell absichert.

In unserem Workshop erfahren Sie mehr über die Hintergründe zu einer nachhaltigen, regionalen, saisonalen Verpflegung mit mehr Bio-Lebensmitteln und fair gehandelten Produkten.

Anhand der Präsentation von Praxisbeispielen werden unterschiedliche Handlungsoptionen vorgestellt und greifbar gemacht. Der Fokus liegt auf der Verpflegung in KITA und Schule. Ein Transfer auf andere Felder der Gemeinschaftsverpflegung ist möglich.

Die Veranstaltung richtet sich an die Personen, die in den Einrichtungen eine Veränderung initiieren wollen. Dies könne sein:

  • KITA und Schulleitungen
  • Träger
  • Küchenpersonal
  • Pädagogische Fachkräfte
  • Politik / Verwaltung / Fachaufsicht
  • Eltern / Elternrat / Schüler*innen und
  • Schüler*innenvertretungen

Ziel der Veranstaltung ist es auch die Akteure in dem Feld zu vernetzen (auf Wunsch auch kontinuierlich zu begleiten) und dadurch einen Veränderungsprozess zu unterstützen.

Leitung: Martin Stankewitz-Sybertz (bak)

Referentin: Ursula Haarhoff, ist Diplom-Oecotrophologin und Referentin für die Weiterbildung von Multiplikatoren und Akteuren aller Ebenen in den Themenfeldern der Gemeinschaftsverpflegung und Gesundheitsförderung. Ihre Themenschwerpunkte sind die Prozessbegleitung und Qualitätssicherung von Organisationsprozessen in Settings (Kita, Schule, Senioreneinrichtungen, Quartiere, Kommune) beim Aufbau einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Verpflegungsstruktur oder bei der Gestaltung kommunaler Gesundheitsförderung.
Im Themenkontext der Kita- und Schulverpflegung ist sie freie Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale NRW, hier insbesondere für die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung und für das Projekt MehrWert.

Kosten: 18,00 € Seminarbeitrag incl. Imbiss und Getränke

Kostenfrei können Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende, sowie Empfänger:innen von Grundsicherung und Arbeitssuchende teilnehmen. Bitte legen Sie einen Nachweis zu Beginn der Veranstaltung vor.

Anmeldung/Kontakt: Marion Bautz | 0241/47996-24
marion.bautz@bistum-aachen.de 

Anmeldefrist: 21.10.2022

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Nachhaltige Beschaffung – Zukunft einkaufen

Wann & Wo

18. Oktober 2022 | 17.00-21.00 Uhr
Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen
Leonhardstr. 18-20, 52064 Aachen

50.7674,6.0846

Fachveranstaltung für Beschaffer*innen und Entscheider*innen

In Kooperation mit der Bischöflichen Akademie Aachen, dem Bündnis FairHandeln, dem Bund Kath. Unternehmer (BKU)

In der Nachhaltigkeitsdiskussion wird der Beschaffung großer Einrichtungen und Unternehmen eine Schlüsselrolle beigemessen.
Insbesondere kirchliche oder stattliche Einrichtungen können eine Vorreiterrolle übernehmen. Die Veranstaltung bietet aktuelle Informationen, Best Practice Beispiele werden präsentiert und es gibt die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Teilnehmenden.

Nach den ersten Initiativen und Veränderungen in den letzten Jahren geht es in Zukunft vor allem auch um eine strukturelle Implementierung einer nachhaltigen und Fairen Beschaffung. Der Einkauf von nachhaltigen Produkten und Leistungen trägt nicht nur zur Resilienz und Zukunftsfähigkeit einer Organisation / eines Unternehmens bei, sondern auch zu dessen langfristiger Wirtschaftlichkeit. Die Nachhaltigkeit wird zu einem Profilmerkmal das auch für Mitarbeitende, Kund*innen und in der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Bedeutung ist.

Außerdem werden mit nachhaltiger Beschaffung gesellschafts- und umweltpolitische Ziele erreicht. Die nachhaltige Beschaffung spielt daher eine immer wichtigere Rolle. Die Produkte und Dienstleistungen umfassen beinahe alle Bereiche des professionellen Alltags. Von Lebensmitteln, Büroausstattung und -bedarf, Textilien, Verpackung, Energie und Mobilität.

Die Veranstaltung richtet sich an die für den „Einkauf“ Verantwortlichen in Kirchlichen Einrichtungen, bietet aber auch Impulse sowohl für Industrie und Handel/Handwerk als auch für staatliche Einrichtungen.

Leitung: Martin Stankewitz-Sybertz (bak)

Referent:innen:

Jana Pires-Heise, Institut für Kirche und Gesellschaft, Schwerte

Thomas Kamp-Deister, M.A. Referatsleiter im Bischöflichen Generalvikariat Münster für Schöpfungsbewahrung, Geschäftsführer der Kampagne Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften in der Kirche

Kosten: 18,00 € / 15,35 €* Seminarbeitrag, incl. Imbiss und Getränke
*Die Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende und Auszubildende, sowie Empfänger:innen von Grundsicherung und Arbeitssuchende. Bitte legen Sie einen Nachweis zu Beginn der Veranstaltung vor.

Anmeldung/Kontakt:
Marion Bautz | 0241/47996-24
marion.bautz@bistum-aachen.de 
Anmeldefrist: 14.10.2022

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4. Aachener Fairtrade Messe

Wann & Wo

10. September 2022 | 11.00-18.00 Uhr
Aula Carolina, Pontstraße 7

50.7770,6.0829

Ziel der Verbrauchermesse ist es, das vielfältige Angebot fairer Produkte in der Stadt bekannter zu machen, ein nachhaltiges Konsumverhalten zu fördern und Aachen als Einkaufsstadt zu profilieren. Bereist seit Jahren gibt es einen Fairen Einkaufsratgeber inkl. Online-Stadtplan.

Die Veranstalter

Die Initiative zur Messe kommt von der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Aachen. In diesem Koordinationskreis sind der MAC (Märkte- und Aktionskreis City), das Eine-Welt-Forum, Misereor, das Bündnis Fairhandeln, die Stadt Aachen, der Weltladen Aachen, DEHOGA (Verband der Hotel- und Gastronomiebetriebe), Weltweit am Dom sowie die Interessengemeinschaft der Geschäftsleute in der Altstadt vertreten.

Die Stadt Aachen ist seit 2011 von Fairtrade Deutschland als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Fairtrade-Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Im Zentrum steht dabei die Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen.

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FAIRköstigung

Wann & Wo

18. August 2022 | 11.00-15.00 Uhr
Aachen, Münsterplatz

50.7744,6.0840

In Kooparation mit: Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen und Bündnis FAIRhandeln


Wie wir hierzulande konsumieren, was wir essen, wie wir uns kleiden, welche Technik wir nutzen, all das hat unmittelbare Auswirkungen auf Menschen am anderen Ende der Welt. 

Der Faire Handel stärkt die Rechte der Menschen, die für uns Lebensmittel produzieren, Kleidung nähen oder unsere Handys oder Computer zusammenschrauben. Fair Trade steht für kontrollierten Handel, faire Preise und gute Arbeitsbedingungen.

Das Bündnis FAIRhandeln möchte mit einer „FAIRköstigung“ auf dem Münsterplatz in Aachen auf die Bedeutung des Fairen Handels aufmerksam machen. Wir möchten Sie auf den Geschmack bringen und stellen Ihnen einige Rezepte mit fair gehandelten Produkten vor. Sie dürfen nicht nur probieren, sondern wir geben Ihnen das Rezept zum nachkochen, zusammen mit nützlichen Informationen zum fairen Handel, mit nach Hause.

Die Gerichte werden von Andreas Pointinger und dem Service-Team der Bischöflichen Akademie kreiert und zubereitet und sind ausschließlich vegan.

Leitung und Planung         

Barbara Brockmann,  Bischöfliche Akademie 
Martin Stankewitz- Sybertz, Bischöfliche Akedemie
Dr. Mona Pursey, Eine Welt Forum Aachen e.V.

Eintritt frei.

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Zehn Jahre Fairtrade-Stadt Aachen: Neue Urkunde wurde im Rathaus überreicht

02.12.2021 | Presseinformation | Stadt Aachen | Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing


  • Aachen wurde im Jahr 2011 erstmals als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Zum zehnten Jahrestag erhielt die Oberbürgermeisterin eine neue Urkunde.
  • Kommunen mit dem Siegel Fairtrade-Stadt fördern den fairen Handel und setzen sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit in globalen Lieferketten ein.
  • Für das kommende Jahr hat die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt bereits neue Projekte geplant.

Im Jahr 2011 wurde Aachen ein erstes Mal als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Zum zehnten Jahrestag dieser Auszeichnung erhielt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am 2. Dezember 2021 eine entsprechende Urkunde von den Vertreterinnen und Vertretern der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Aachen.
„Ich freue mich sehr, dass die Idee des fairen Handelns schon vor vielen Jahren in Aachen aufgegriffen wurde“, sagte Keupen bei dem Zusammentreffen. „Die Stadt ist gerne in diesem Bündnis und will auch weiterhin viel Energie einbringen.“

Und Mona Pursey, Geschäftsführerin des Eine-Welt-Forums, ergänzte: „Es ist immer gut, wenn schlaue Köpfe zusammenkommen und gemeinsam versuchen, die sehr gute Idee des fairen Handels mit immer neuen Kampagnen und Angeboten voranzubringen.“ Sie hob hervor, dass sich bei Fairtrade-Kampagne sehr unterschiedliche Gruppen zusammengetan haben.

Mit dem Fairtrade-Siegel verpflichten sich die Stadt Aachen sowie Einzelhandel, Gastronomie und Zivilgesellschaft, den fairen Handel zu fördern und sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit in globalen Lieferketten einzusetzen. Der Titel „Fairtrade-Stadt“ wird alle zwei Jahre neu vergeben. Zuvor müssen die Beteiligten nachweisen, welche Aktivitäten im zurückliegenden Zeitraum angestoßen wurden.

Dazu gehörte in der Stadt Aachen zum Beispiel die Plakatkampagne „Ich bin fairliebt“ im Jahr 2018 und ein Workshop zu fairer Beschaffung im November 2019, der von der zentralen Beschaffungsstelle der Stadt Aachen organisiert worden war. Mit einer Bierdeckel-Aktion in 2019 informierte die Steuerungsgruppe über die 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Die Aachener Fairtrade-Messe hat seit 2019 bereits dreimal stattgefunden: einmal in der Aula Carolina mit 16 Fairtrade-Kaufleuten, Abgesandten der Stadt Aachen und zivilgesellschaftlicher Organisationen. In den Jahren 2020 und 2021 fand die Fairtrade-Messe coronabedingt in einem digitalen und dezentralen Format statt.

In der Adventszeit 2020 startete eine Social-Media-Kampagne zu Fairtrade in Aachen. Seit Februar 2021 vernetzen sich Fairtrade-Initiativen der Städteregion, Fairtrade-Schulen, Fairtrade-Universitäten und eine faire Kindertagesstätte. Im laufenden Jahr 2021 entwickelte die Steuerungsgruppe zusammen mit dem Aachen Tourist Service (ats) Stadtrundgänge zu den Themen Globales Aachen und Fairtrade-Stadt. Schon bald werden diese Rundgänge in das offizielle Programm des ats aufgenommen werden. Überdies war die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Aachen war auch an der Organisation des Symposiums „Aachener Strategien für eine faire, umwelt- und klimafreundliche Landwirtschaft und Ernährungskultur“ im Oktober 2021 beteiligt, das von der Regionalen Resilienz Aachen initiiert worden war.

Und wie geht es weiter?

Für das kommende Jahr 2022 sind weitere Vorhaben geplant. Innerhalb der Verwaltung soll das Thema Fairtrade in den Verwaltungsvorstand mit dem Ziel eingebracht werden, Fairtrade noch stärker als Querschnittsthema zu verankern. Ferner soll es einen gemeinsamen Aktionstag aller Fairtrade-Initiativen der Region zum Internationalen Tag des fairen Handels am 14. Mai 2022 geben. Und für September 2022 ist eine vierte Fairtrade-Messe vorgesehen, am liebsten in Präsenz und in der Aula Carolina. Schließlich wird die Steuerungsgruppe versuchen, die Themen Fairtrade und Karneval zusammenzubringen, zum Beispiel durch fair gehandeltes Wurfmaterial.

Die Steuerungsgruppe

Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Aachen sind folgende Gruppen, Verbände und Institutionen: Eine Welt Forum Aachen, Weltladen Aachen, Gaststätten- und Einzelhandelsverband DEHOGA, Märkte- und Aktionskreis (MAC), MISEREOR, Missio – Weltweit am Dom, RWTH Aachen Katholische Hochschule (Katho) Aachen und die Stadt Aachen
Weitere Informationen zum Thema: www.fairtrade-aachen.de

03.12.PM.Aachen_bleibt_Fairtrade-Stadt_OBin_erhält_Urkunde

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Aachen. kocht. fair und nachhaltig

Pressemitteilung | Eine Welt Forum Aachen e. V.

Neue schmackhafte und gesunde Speisen auf dem mittäglichen oder abendlichen Essensteller? Das Online-Kochbuch „Öcher kochen, ohne dass es die Welt kostet“ des Aachener Bündnisses „FAIRhandeln“ sowie des Eine Welt Forums Aachen e.V. unterbreitet vielfältige Vorschläge – alles jedoch auf vegetarischer Basis mit fair gehandelten Lebensmitteln.

Der Lebensstil in den westlichen Ländern, aber auch alle typische Ernährungsgewohnheiten der dort lebenden Menschen sind mitverantwortlich für die weltweit spürbaren Klima- und Umweltprobleme und für die desolaten L bensverhältnisse vieler Menschen vor Ort, insbesondere aber für die Menschen in den Ländern des globalen Südens. Zudem hat die industrielle Landwirtschaft hat einen erheblichen Anteil daran, dass die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Planeten teilweise bereits überschritten sind.

Zugleich kommt eine Vielzahl von Agrarprodukten, die wir alltäglich zu uns nehmen, wie beispielsweise Bananen, Kaffee, Tee, Kakao, Zucker oder Gewürze aus Afrika, Asien oder Lateinamerika. Die Weltmarktpreise für diese Waren sind wahlweise viel zu niedrig oder stark schwankend, aber keinesfalls kostendeckend. Extreme Niedriglöhne, 60 Stunden-Wochen, ausbeuterische Kinde arbeit, Verzicht auf Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen sind nur einige der Konsequenzen mit denen sich die Produzentinnen und Produzenten konfrontiert sehen.

Aachener, die sich jeweils in unterschiedlicher Weise für die Belange anderer Menschen und für die Umwelt einsetzen, haben den Kochbuchautorinnen ihre Lieblingsrezepte überlassen. Die Sammlung von Rezepten auf vegetarischer Basis und mit fair gehandelten Produkten soll neugierig machen auf das, was anderen besonders gut schmeckt und sie soll zum Nachmachen motivieren und den Einstieg in eine fleischärmere Ernährung erleichtern. Getreu dem Motto: Guten vegetarischen Speisen fehlt nicht das Fleisch, sie brauchen es nicht!

Die Kochanleitungen wurden in den Kategorien „Vorspeise/Suppe/Kleinigkeiten“, „Hauptgerichte“ und „Dessert/Kuchen“ zusammengefasst und ergänzt durch Menüvorschläge zu bestimmten Regionen oder Anlässen, wie beispielsweise das „Öcher Menü“ oder das „Weihnachtsmenü“. Bei vielen Rezepten findet man zudem ein Foto und einen kurzen Begleittext der „Rezept-Patin“ oder des „Rezept-Paten“.

Kurze Begleittexte zu vegetarischer Ernährung, zum fairen Handel bzw. „Steckbriefe“ zu den wichtigsten fair gehandelten Lebensmitteln sowie ein Saisonkalender komplettieren die Rezepte und bieten zusätzliches „Lesefutter“. Die Rezeptsammlung ist zu finden unter www.aachenkochtfair.de.

Guten Appetit! Bon appétit! Eet smakelijk!

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